Logo
Header Image

Altöttings Gästeliebling: Stadtführung 1250 Jahre Herz Bayerns

Beschreibung

Die öffentlichen Samstagsführungen im Juni, Juli und Oktober 2020 beleuchten die 1250 Jahre lange Geschichte des Wallfahrtsortes Altötting. Der Rundgang, der um 14:00 Uhr vor dem Rathaus beginnt, ist vor allem für Erstbesucher die beste Gelegenheit, sich mit Historie, Kunst und Kultur im „Herzen Bayerns“ vertraut zu machen.
Der Grundstein für die Wallfahrt nach Altötting wurde vor 1250 Jahren mit der Armreliquie des Apostels Philippus gelegt. Vor rund 500 Jahren wurde die Wallfahrt zur Gnadenmutter populär. Heute ist Altötting der bedeutendste Marienwallfahrtsort Deutschlands und als Mitglied der „Shrines of Europe“ einer der wichtigsten Marienwallfahrtsorte des gesamten Kontinents.

Altötting und seine Jahrhunderte alte Geschichte
Die 90-minütige Samstagsführung ist als Rundgang durch Altötting konzipiert, der den Schwerpunkt auf die Sehenswürdigkeiten des Wallfahrtsortes legt. Kelten, Römer und Bajuwaren hinterließen bis heute sichtbare Spuren und bereits im 8. Jahrhundert war Altötting kaolingische Königspfalz. Aus dieser Zeit stammt das Oktogon der Gnadenkapelle, das Ungarnsturm sowie zahlreiche Kriege, Um- und Neubauten überdauerte und das älteste Relikt des einstigen Sakralbaues am Kapellplatz ist. Auch die jüngste Kirche in Altötting, die Basilika St. Anna wird während der Führung erklärt.

Der Kapellplatz – Gang durch die Architektur der Jahrhunderte
Der Altöttinger Kapellplatz ist umgeben von eindrucksvollen Kirchen und Profanbauten, die mit ihren Fassaden interessante Geschichten über ihre jeweilige Entstehungszeit erzählen. Im Inneren bergen die Gebäude Kunstschätze von unermesslichem Wert, die Ausdruck der Zeit sind, in der Künstler sie geschaffen haben. Im Zentrum liegt die Gnadenkapelle mit dem dunklen Muttergottesbild, den Wittelsbacher Herzurnen, der Statue des Silberprinzen und weiteren einmaligen Sehenswürdigkeiten.

Höhepunkte der Samstagführung in Altötting
•    Stiftspfarrkirche St. Philipp und Jakob: spätgotische Hallenkirche mit dem berühmten „Tod z‘ Eding“, einer 50 cm großen, mechanischen Vanitas-Figur aus dem Barock auf einer Kastenuhr.
•    Außenbereich der Gnadenkapelle: Votivtafeln aus mehreren Jahrhunderten und Stockerkreuz, Erklärung der Schätze (Herzurnen, Blutweihebriefe, Gnadenbild) im Innenraum (im Inneren der Kapelle wird nicht geführt)
•    Basilika St. Anna mit Marienorgel: zweitgrößte Orgel im Bistum Passau
•    St. Konrad-Kirche, 2018 renoviert: Wirkungsstätte des heiligen Bruders Konrad, Bruder-Konrad-Begegnungsräume

Treffpunkt: vor dem Rathaus
Preis: 8,00 € pro Person